13.08.2012
Landesbischof July schreibt muslimischen Verbänden und Vereinen zum Ende des Ramadan
Stuttgart. "Christen und Muslime sehe ich besonders in der Pflicht, miteinander weltweit an die Religionsfreiheit zu erinnern und sich glaubwürdig für sie einzusetzen." Dies schreibt der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July Vertretern von muslimischen Verbänden und Vereinen zum Ende des Ramadan. Der Fastenmonat mündet am Sonntag, 19. August, in das Fest des Fastenbrechens. Religionen sollten sich den Fragen und Vorstellungen einer säkularen Gesellschaft stellen. Gleichzeitig müssten sie aber auch deutlich machen, dass die Orientierung an religiösen Werten für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar sei, so der württembergische Landesbischof. Das Urteil des Kölner Landgerichts zur Beschneidung nennt er erneut "unverhältnismäßig". Es respektiere weder die Religionsfreiheit angemessen noch das elterliche Recht der Personensorge.
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