Umweltteam der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg

Grüner Gockel

Grüner Gockel


Interview mit dem Grünen Gockel
 
(Der Hahn ist ein Symbol der evangelischen Kirche. Daraus wurde der grüne Gockel entwickelt, er steht für die Umweltarbeit der evangelischen Kirche)
 
Neues vom Hahn: - der Grüne Gockel informiert
 

Angefragt:

 

 

der grüne Gockel antwortet:

Herzlichen Glückwunsch zu erneut erfolgreichen EMAS Revalidierung 2008. der Evang. Stadtkirchengemeinde Ravensburg. Bitte stellen Sie kurz diese Kirchengemeinde vor:

 

Die Kirchengemeinde hat 3 Pfarrstellen mit 29 Haupt- und rund 90 ehrenamtlichen Mitarbeitern bei 4.400 Gemeindemitgliedern. Zur Kirchengemeinde gehören Stadtkirche, Gemeindehäuser, Dekanat, Kindergarten.

 

 

 

Welche Ziele hat sich die Evang. Stadtkirche für die neue Umwelterklärung 2008 gesetzt?

 

 

Überwachung der Energieverbräuche an Heizenergie, Strom, Wasser und den Papierverbrauch; die Untersuchung weiterer Einsparmöglichkeiten; die Vermittlung an Mitarbeiter, die Einbeziehung von Nutzern der kirchlichen Einrichtungen und aller Gemeindemitglieder

 

 

 

Wie haben sich die Verbräuche in den kirchlichen Einrichtungen in den letzten Jahren entwickelt und damit die CO 2 Belastung für die Umwelt ?

 

 

Durch technische Lösungen wie z.B. Wärmedämmung der Kirchendecke, Thermostatventile, Energiesparlampen und organisatorische Maßnahmen wie Begrenzung der Temperatur in der Kirche und dem Gemeindehaus konnten ca. 30 % eingespart werden.

 

 

 

Mit welchen Maßnahmen haben Sie den EMAS-Gutachter von Ihrem erfolgreichen Handeln der letzten 3- jährigen Prüfperiode überzeugt ?

 

 

Schwerpunkt war die Beobachtung und Reduzierung der Energieverbräuche durch technische und organisatorische Maßnahmen. Weiter die Klärung und Festlegung der internen Organisation und der Verantwortlichkeiten.

 

 

 

Wie vermitteln Sie umweltgerechtes handeln innerhalb Ihrer Einrichtung ?

 

 

Durch jährliche Umweltgottesdienste, Früherziehung im Kindergarten, Gemeindebrief, öffentliche Veranstaltungen

 

 

 

Wer sind die Mitglieder des Umweltteams

 

 

 

 

 

Jürgen Kerkhoff

Nadja Klein

Georg Scheuermann

Tilmann Schlüter

Karin Töpfer

 
 
 


„Verantwortung für die „Verantwortung für die Schöpfung konkret!“

„Verantwortung für die Schöpfung konkret!“ – so könnte man die Arbeit des Umweltteams der Stadtkirchengemeinde überschreiben. Über lange Jahre wurden die Verbräuche für Heizung und Strom der Gebäude der Kirchengemeinde erfasst und beobachtet, Maßnahmen zur Reduzierung vorgeschlagen und durchgeführt. Konkrete Ergebnisse sind z.B. der Einbau von Energiesparleuchten, steuerbare Thermostatventile, Wärmedämmung über der Decke der Stadtkirche, Einbau einer besseren Heizung in der Stadtkirche, Einbau neuer Fenster im Matthäus-Gemeindehaus etc. Es wurde einiges bewegt. Wertschätzung fand das auch in der Validierung nach EMAS, erstmals 2002 und dann 2008.
Ohne größere bauliche Maßnahmen sind nun keine Einsparpotentiale mehr auszumachen. Wägt man den relativ hohen Aufwand ehrenamtlicher Arbeit dagegen ab, schien es dem Umweltteam selbst, und dann auch dem Kirchengemeinderat, sinnvoll, in Zukunft die Umweltarbeit auf ein Energiemanagement zu reduzieren.
Die Stadtkirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen, die in den letzten Jahren Herzblut und „Energie“ im Umweltteam investiert haben: stellvertretend seien Herr Dr. Rittmann und Herr Scheuermann genannt.
 
September 2010 Pfarrer Henzler-Hermann