Ein württembergischer Reformator

© Landesamt f. Denkmalpflege im Reg.-Präs. Stuttgart

Johannes Brenz

Vortrag: Leben und Wirken eines Reformators


am Reformationstag 31.10.2020 um 11 Uhr

in der Stadtkirche Ravensburg


Am Reformationstag gibt Dekan Dr. Langsam Einblicke in das Leben und Wirken des Reformators und Humanisten Johannes Brenz, einem Schüler Martin Luthers.

Bildhaft wird Brenz sehr eindrücklich auf dem Reformatorenfenster dargestellt - Glasmalerei-Fenster von Ludwig Mittermaier - und ist ein stolzes Element der Stadtkirche Ravensburg. Nach umfangreicher Restaurierung wird es dann wieder in der Kirche an seinem angestammten Platz zu sehen sein.   Plakat/PDF

  • Eintritt frei
  • Anmeldung nicht erforderlich
  • Bitte richten Sie sich nach dem Hygienekonzept der Stadkirche zu COVID-19

MOMENTAUFNAHME in Zeiten mit COVID-19

© www.photoart-hund.de

Aufatmen ist überall spürbar. Erleichterung, dass nach dem Lockdown wieder manches möglich ist, was wir vermisst haben. Und doch bleibt eine letzte Unsicherheit im öffentlichen wie im privaten Leben. Wie weit ist Öffnung schon möglich? Gibt es eine zweite Welle? Wann kann ich meine Angehörigen im Heim wieder uneingeschränkt besuchen? Bleibe ich verschont?

Auch im kirchlichen Leben sind vermeintliche Sicherheiten verloren gegangen. In Gottesdiensten sind weiterhin begrenzte Plätze ausgewiesen. Singen ja, aber nur mit Mundschutz. Chorproben nur mit großem Abstand, Sitzungen mit viel Distanz …  Seelsorge in den Kliniken und Heimen erfordern spezielle Schutzmaßnahmen und in Beratungsstellen geschieht vieles online. Mit all dem sind wir weit weg vom gewohnten Alltag und Angebot.

Viel Phantasie wurde aufgewandt mit Gottesdiensten auf YouTube, Telefonaktionen wurden durchgeführt, regelmäßige Zeitungsbeiträge verfasst und abendliches Singen von Fenstern und Balkonen organisiert … Dennoch lässt sie sich nicht vertreiben, diese letzte Unsicherheit. Wir spüren inmitten in aller Kreativität deutliche Grenzen.

Und wie lassen sich die finanziellen Einbrüche des Kirchensteueraufkommens kompensieren? Wie gehen wir mit den vielen Kirchenaustritten um, die uns die Medien breit präsentieren? Und da ist die Frage nach der eigenen Rolle, wenn wir gesellschaftlich nicht mehr als systemrelevant gesehen werden. – Ja, Unsicherheit, die sich nicht übersehen und wegreden lässt. Sie treibt uns ins Fragen, führt uns zurück auf unseren Grundauftrag: Gott und den Menschen dienen.

Dass sich Kirche und Gemeinde von diesem Auftrag her neu orientiert und sich wieder aus- und aufrichten lässt, darum geht es. Das geschieht im Hören auf Gott und im Gespräch mit den Menschen. Dies gilt es neu einzuüben. Dazu helfen wollen die sonntäglichen Gottesdienste, wie auch die häuslichen Andachten während dem täglichen Gebetsläuten, aber auch die Besinnung auf das, was uns trägt. So können wir den Dienst füreinander angehen.

Geschehen soll dies auch durch unseren Neubau, dem Haus der Evangelischen Kirche des Kirchenbezirks, das kurz vor der Fertigstellung steht. Wir freuen uns, dass wir dort unsere Dienste ab Herbst gebündelt und unter einem Dach anbieten können. Es dient als Anlaufpunkt für vielfältige Dienste an Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Wir wünschen uns, dass dieses Zentrum etwas ausstrahlt von Vertrauen, Hoffnung und Gottes Menschenfreundlichkeit. Getragen ist solcher Dienst von der großen Verheißung, von der Kirche lebt – auch und gerade in unsicheren Zeiten: „Ich bin bei euch alle Tage.“

Ich wünsche Ihnen eine behütete und erholsame Sommerzeit!

Ihr Dekan
Dr. Friedrich Langsam

 

 


Andachten&Predigten aus der gottesdienst"freien" Zeit

In unseren Kirchen werden Gottesdienste ja wieder regelmäßig gefeiert. Dennoch möchten wir Ihnen die Geistlichen Worte zum Sonntag - aus der Zeit, in der keine Gottesdienste gefeiert werden durften - weiterhin auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Wählen Sie sich untenstehend eine Kirchengemeinde aus.

 

 

Spenden per Lastschrifteinzug

Liebe Gemeinde, liebe Fördererinnen und Förderer unserer Gesamtkirchengemeinde Ravensburg.

Spenden können Sie uns jetzt online zukommen lassen, auch wenn Sie selbst kein Online-Banking verwenden. Hierfür haben wir auf unserer Homepage das Spendenportal eingerichtet. Selbstverständlich werden uns Ihre Angaben verschlüsselt übermittelt.

Wir danken Ihnen herzlich für jede Unterstützung!

online Spenden

tägliches Bet-Läuten

Die Glocken unserer Kirchen läuten
jeden Tag um 19:30 Uhr.

Die Kirchengemeinden möchten alle Christen ermutigen, zu dieser Uhrzeit den Tagesablauf für einen Moment zu unterbrechen, zum Innehalten und um ein Fürbittgebet für die von COVID-19 betroffenen Menschen und für die bedrohte Welt zu sprechen.

Wenn Sie möchten: vorformulierte Fürbitten und eine kompl. Abendandacht haben wir für Sie vorbereitet.

Fürbitten/Andacht

Impulse für Gebete

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirchengemeinde,

auch wenn aktuell Gottesdienste nicht gefeiert werden dürfen, haben wir die Möglichkeit, uns im Gebet an Gott zu wenden.

Dies müssen wir wohl alle einzeln tun, können darin aber dennoch miteinander verbunden sein und bleiben.

So rufen die Glocken unserer Stadtkirche wochentags am Morgen, Mittag und Abend zum Gebet. Wenn wir in unserem Tun durch das Geläut unterbrechen lassen, sind wir miteinander vereint in unserer Fürbitte.

Hier finden Sie Impulse für Ihr Morgengebet

Hier finden Sie Impulse für Ihr Mittagsgebet

Hier finden Sie Impulse für Ihr Abendgebet

Hilfsangebote vom Diakonischen Werk OAB

In der schwierigen Corona-Zeit brauchen jetzt viele Mensche besondere Hilfe.

Das Diakonische Werk OAB - eine Einrichtung unseres Ev. Kirchenbezirks Ravensburgs - hat hierfür Programme/Angebote erarbeitet.

  • Allgemeine Tipps zur Bewältigung der Corona-Krise
  • Hilfe für junge Eltern, Notbetreuung KiTa
  • Einkaufshilfen für Menschen die zur Risikogruppe gehören
  • Für alle Erwachsene ein Not-Telefon zur seelischen Unterstützung
  • Ein Not-Telefon für Kinder/Jugendliche mit Sorgen und Nöten

 

Alle Informationen zu den Angeboten finden Sie hier.

Über Risiken schnell informiert sein

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 19.10.20 | „Vor Gott und den Menschen“

    Wie kaum ein anderer Text hat das Stuttgarter Schuldbekenntnis die Nachkriegsgeschichte der EKD geprägt. In diesem Artikel setzt sich Bischof July mit Stärken und Schwächen des Bekenntnisses auseinander und beleuchtet, was aus der Beschäftigung mit dem Text heute noch zu lernen ist.

    mehr

  • 16.10.20 | 75 Jahre Stuttgarter Schuldbekenntnis

    Mit vielen Gästen aus Politik und Kirche gedachten Landesbischof July und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm in der Stuttgarter Markus-Kirche des Stuttgarter Schuldbekenntnisses von 1945 und machten deutlich: Die Botschaft des Textes ist immer noch und schon wieder aktuell.

    mehr

  • 16.10.20 | Vor 75 Jahren: Kirche bekennt Schuld

    Am 18. und 19. Oktober vor 75 Jahren kamen führende Vertreter der gerade gegründeten Evangelischen Kirche in Deutschland in Stuttgart zusammen. Sie verfassten und übergaben einer Delegation des Ökumenischen Rates der Kirche ein Dokument, das die Schuld der Kirchen im Nationalsozialismus bekannte.

    mehr