Ihre Pfarrer bleiben erreichbar

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freundinnen und Freunde der Evangelischen Kirche in Ravensburg,

die Corona-Krise ist inzwischen überall angekommen und trifft auch unser kirchliches Leben ins Mark. So sind uns aktuell alle Gottesdienste untersagt.

Es ist uns als Pfarrer aber wichtig, gerade in diesen verunsichernden Zeiten in Verkündigung und Seelsorge präsent zu sein und Trost und Zuspruch sowie geistliche Orientierung zu vermitteln.

Weil uns dies auf direktem Wege untersagt ist, wollen wir mit Ihnen über unsere Homepage Kontakt aufnehmen.

Nachfolgend informieren wir Sie kurz über unsere Maßnahmen und die Angebote, die wir in dieser Situation für Sie vorhalten.

Andacht und Predigt zum Sonntag

Leider können in allen Kirchen keine Gottesdienste stattfinden. Wir haben uns überlegt, wie wir Ihnen eine alternative Kirche anbieten können.

Wir stellen Ihnen auf besondere Weise das Geistliche Wort zum Sonntag zur Verfügung - verfasst von Ihrem Pfarrer - und nehmen sie mit hinein in einen alternativen Gottesdienst.

Hier können den Text online Lesen oder als PDF herunter laden.

Kontaktdaten

Pfarrer Henzler-Hermann | Telefon 0751 23526 |  Mail Pfr. Henzler-Hermann


Pfarrer Jägle  |  Telefon 0751 22479  |  Mail Pfr. Jägle


Pfarrer Seyboldt |  Telefon  0177 5903788  |  Mail Pfr. Seyboldt


Dekan Dr. Langsam  |  Telefon 0751 22471  |  Mail Dekan Dr. Langsam


Außerdem verweisen wir auf das Angebot der Telefonseelsorge  0800-111 0 111 und 0800-111 0 222


Pfarrbüro und Dekanat sind bis auf Weiteres nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar


Pfarrbüro 
|  Telefon 0751 22446  |  Mail ans Pfarrbüro


Dekanatamt 
|  Telefon 0751 22471  |  Mail ans Dekanatamt

Stadtkirche Ravensburg

Die ehemalige Kirche eines Karmeliterklosters ist eine eindrückliche Zeugin der Zeit und bestes Beispiel für die Vorstellung des Glaubens eines Ordens von Bettelmönchen.

1544 wurde erstmalig in der Ravensburger Stadtkirche evangelisch gepredigt. 1565 waren beide Konfessionen, evangelisch und katholisch, in Ravensburg erlaubt.

Die gemeinsame Nutzung der Kirche führte jedoch zu Konflikten: Gegenseitige Lärmbelästigunge bei Messen oder eine Schafsherde im Kirchenschiff waren die Folge.

Geschichte

1344 ließ sich der Karmeliterorden in der Ravensburger Stadtkirche nieder. 1349 konnte dann schließlich die Ravensburger Stadtkirche geweiht werden, damals noch als Klosterkirche.

Um mehr über die Geschichte der Stadtkirche Ravensburg zu erfahren, klicken Sie sich unten durch die Timeline.

Das Lange Schiff

Die Größe und Weite der Stadtkirche Ravensburg sollte dazu dienen, in Demut vor Gott zu stehen und sich klein vorzukommen

Der Karmeliterorden lebte in Ravensburg in strenger Demut vor Gott. Die Kirche sollte nicht durch bunte Gemälde oder sonstigen Schmuck ablenken

Die streng gläubigen Bettelmönche des Karmeliterordens prägen das Erscheinen der Ravensburger Stadtkirche bis heute.

Betritt man die Kirche, steht man in einem unheimlich hohen und weiten Raum. Er wirkt gerade durch seine kahlen Wände und die hohe Decke größer als andere Kirchenschiffe. Auch ist die Kirche kein besonders lichtdurchfluteter Raum, wie man es aus anderen Kirchen kennt. Sie wirkt dadurch sehr einschüchternd.

Der Karmeliterorden lebte in strenger Demut vor Gott. Ihnen war es wichtig, sich auf das Wesentliche in der Kirche zu konzentrieren und sich nicht durch bunte Gemälde oder sonstigen Schmuck ablenken zu lassen. Damit ähnelte ihre Vorstellung vom Glauben der des Reformators Martin Luther.

Auch die Größe und Weite der Kirche sollte dazu dienen, in Demut vor Gott zu stehen und sich klein vorzukommen, denn Gott ist so viel größer und weiter als wir es uns vorstellen können. Die Mauern sollten verhindern, im Raum und im Glauben zu zerfließen. Wir können Gott und seine Wege nicht vollkommen verstehen. Daher hielten die Karmeliter das Kirchenschiff eher dunkel, denn es ist nicht wichtig für den Glauben, alle kleinsten Details zu sehen und zu durchleuchten.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Grenzen der Stadtkirchengemeinde